Rotorblattvereisung, Leistungsmehrbedarf und elektrothermischer Vereisungsschutz

Berechnen Sie Eiswachstum am Rotor, Gefrieranteil nach Messinger, Leistungsmehrbedarf nach der Blattelementmethode und Heizleistungsbedarf im Nass- oder Verdampfungsbetrieb entlang des Blattes.

#blade-element theory #electrothermal anti-icing #Gray correlation #Messinger #rotor icing

Achtung

Verwenden Sie diese Prognosen nicht, um zu entscheiden, ob ein Drehflügler unter Vereisungsbedingungen fliegen kann. Halten Sie die für das Luftfahrzeug zugelassenen Betriebsgrenzen und Verfahren bei Vereisung ein.

Dieser Rechner zur Rotorblattvereisung schätzt ab, wie schnell sich an einer Vorderkante Eis anlagert, wie der dadurch erhöhte Profilwiderstand die benötigte Wellenleistung steigert und welche elektrische Heizleistung für den Vereisungsschutz erforderlich ist. Er unterstützt Vorentwurfsuntersuchungen von Rotoren, ingenieurwissenschaftliche Lehrveranstaltungen und Vergleiche unterschiedlicher Bedingungen in Vereisungswolken. Die Voreinstellungen beschreiben einen vierblättrigen Modellrotor mit 1,83 m Durchmesser und 124 mm Profiltiefe – eine Baugröße, die in der NASA-Forschung zur Rotorvereisung verwendet wurde.

Geben Sie Rotorradius, Blattanzahl, Profiltiefen an Blattwurzel und Blattspitze, Rotordrehzahl und Schub je Rotor ein. Das Betriebsmodell umfasst Schwebeflug und axialen Steigflug. Der Profilanstellwinkel ist der lokale Winkel zwischen Profilsehne und Relativströmung; verwenden Sie einen repräsentativen Wert aus Ihrer Rotorberechnung. Geben Sie Umgebungstemperatur, Umgebungsdruck, Flüssigwassergehalt und volumenbezogenen Mediandurchmesser der Tropfen an. Die relative Luftfeuchte wird als Anteil am Sättigungswert über flüssigem Wasser angegeben. Wählen Sie den Auswerteradius und verfolgen Sie das Eiswachstum mit dem Schieberegler für die Expositionszeit oder der Wiedergabetaste.

Die Berechnung erfolgt an 241 Radialstationen. Die Tropfenträgheit bestimmt den Auffanggrad an der Vorderkante. Eine Massen- und Energiebilanz nach Messinger teilt das aufgefangene Wasser in Eis, verdampftes Wasser und abfließendes Flüssigwasser auf und bestimmt die Oberflächentemperatur bei Bedarf iterativ. Die berechnete Eiswachstumsrate beschreibt die Dickenzunahme an der Staulinie und sagt nicht die vollständige Geometrie der Eishörner voraus. Die Verläufe entlang des Blattes zeigen, wo sich Eisansatz und thermische Lasten konzentrieren.

Für den Leistungsmehrbedarf durch Rotorvereisung wird eine empirische Zunahme des Profilwiderstands über die Blattelemente integriert und in zusätzliches Drehmoment und zusätzliche Wellenleistung umgerechnet. Der unvereiste Referenzfall berücksichtigt Profilwiderstand, ideale induzierte Zuströmung nach der Impulstheorie und einen Faktor der induzierten Leistung. Flemmings veröffentlichte Raueiskorrelation steht für vollständig trockenen Eisansatz zur Verfügung. Wählen Sie für Klareis oder Mischeis die vollständige Gray-Korrelation. Deren dimensionsbehaftete Anstellwinkelterme sind nur in einem begrenzten Bereich sinnvoll anwendbar; der Rechner weist Bedingungen zurück, bei denen sie eine unphysikalische negative Widerstandszunahme liefern. Beide Korrelationen dienen der überschlägigen Abschätzung. Keine von beiden sagt einen vereisungsbedingten Strömungsabriss oder einen Verlust der Steuerbarkeit des Rotors voraus.

Die Berechnung des elektrothermischen Vereisungsschutzes vergleicht zwei Betriebsstrategien. Im Nassbetrieb hält die Heizung die gewählte Oberflächentemperatur oberhalb des Gefrierpunkts, während nicht verdampftes Wasser den Heizstreifen verlassen darf. Im Verdampfungsbetrieb wird die Temperatur bestimmt, die zur vollständigen Verdampfung aller aufgefangenen Tropfen erforderlich ist; anschließend werden die latenten und sensiblen Wärmelasten berücksichtigt. Beide Strategien berücksichtigen aerodynamische Erwärmung, Strahlung, rückseitige Wärmeverluste und den elektrischen Heizwirkungsgrad. Zur Berechnung der Gesamtleistung wird die lokale Wärmestromdichte am Staupunkt gleichmäßig über die eingegebene Heizstreifenbreite angesetzt. Dies ergibt eine konservative Näherung zur Bemessung des Heizstreifens.

Verwenden Sie den Heizleistungsvergleich, um den Energiebedarf und das Risiko durch abfließendes Wasser zu untersuchen, nicht zur Beurteilung der Flugfähigkeit. Im Nassbetrieb kann sich hinter der beheizten Fläche Eis bilden. Dieses Werkzeug erfasst keine azimutabhängigen Änderungen im Vorwärtsflug, keinen dreidimensionalen Wasserfilmtransport, keine Eisablösung durch Fliehkräfte, keine zyklische Enteisung, keine Unwucht des Rotors, kein Aufheizen des Heizsystems und keine Motor- oder Batterieverluste. Gleichen Sie das gewählte Profil, den Wärmeübergangsmultiplikator und die vereisungsbedingte Widerstandszunahme mit einschlägigen Versuchsdaten ab, bevor Sie die Schätzwerte für eine Detailauslegung verwenden.

So wird gerechnet

An 241 Radialstationen liefert die Impulstheorie die Zuströmung im Schwebeflug bzw. axialen Steigflug und U=(Ωr)2+Vn2U=sqrt{(Omega r)^2+V_n^2}. Der Auffanggrad am Staupunkt verwendet den modifizierten Trägheitsparameter nach Langmuir–Blodgett und die Tropfenreichweitenkorrelation aus NASA CR-2005-213852, PDF-S. 6–7, Gleichungen (3)–(7). Ein Ersatzzylinder auf Grundlage der projizierten Profildicke liefert den Gesamtauffanggrad für die Widerstandskorrelationen; diese Geometrienäherung ist vom Auffanggrad am Staupunkt zu unterscheiden.

Die lokale Messinger-Bilanz lautet m˙c=m˙i+m˙e+m˙rdot m_c=dot m_i+dot m_e+dot m_r. Bei 0 °C bestimmen Konvektion, Verdampfungskühlung, sensible Erwärmung des unterkühlten Wassers und kinetische Energie der Tropfen die Gefrierrate. Gefriert das gesamte verbleibende Wasser, wird die Oberflächentemperatur unterhalb des Gefrierpunkts mit 26 Bisektionsschritten bestimmt; gefriert kein Wasser, wird damit die Gleichgewichtstemperatur der nassen Oberfläche bestimmt. Der trockene Lösungszweig verwendet den Sättigungsdampfdruck über Eis. Die Eisdicke beträgt δ=m˙it/ρidelta=dot m_i t/rho_i. Der Wärmeübergang am Staupunkt folgt Nu=1.14Pr0.4Re0.5Nu=1.14Pr^{0.4}Re^{0.5} (NASA-Bericht, Gleichung 16), mit dem eingegebenen Multiplikator. Der Wärme- und Stoffübergang verwendet die Chilton–Colburn-Analogie und die Sättigungsdampfdrücke nach Buck (1996).

Der Raueiswiderstand nach Flemming folgt Gleichung (14) in der Wiedergabe in NASA CR-175092, PDF-S. 40; der Korrekturfaktor für den Vorwärtsflug beträgt im Axialströmungsmodell eins. Die tatsächliche Rauheit wird auf den kleineren Wert aus eingegebenem Maximum und lokaler Eisdicke begrenzt; negative empirische Widerstandszunahmen beim Vereisungsbeginn werden zurückgewiesen. Die Gray-Option setzt Gleichung (2) aus Gray (1964), NASA TN D-2166, PDF-S. 9 um, wobei die Profilanstellwinkel während der Vereisung und bei der Auswertung gleich sind. Der Vorderkantenradiusparameter beträgt das 100-Fache des Verhältnisses Vorderkantenradius/Profiltiefe (Prozent der Profiltiefe). Beide Wurzelausdrücke des Wassergehalts bleiben erhalten: Der Vorfaktor verwendet √(LWC·βₘ), die Phase √LWC. Die grundlegende Sinusphase wird außerhalb von 0–180° auf null gesetzt. Die historischen Größenangaben in mph, Zoll für die Profiltiefe, Minuten, g/m³ und °F werden ausdrücklich umgerechnet. Die Koeffizientenfunktionen für Klareis nach Flemming sind in der zugänglichen Wiedergabe nicht definiert; dieser Modellzweig wird hier daher nicht verwendet. Die Blattelemente liefern dP=12BρcΔCdU(Ωr)2drdP=tfrac12 Brho cDelta C_d U(Omega r)^2dr; die Integration erfolgt mit der Trapezregel.

Der Wärmebedarf im Nassbetrieb berücksichtigt Konvektion mit der adiabaten Wandtemperatur als Bezug, sensible und kinetische Energie der Tropfen, durch Stoffübergang begrenzte Verdampfung, Strahlung und rückseitige Wärmeverluste. Die Lösung für den Verdampfungsbetrieb bestimmt mit 24 Bisektionsschritten die niedrigste Temperatur auf oder oberhalb des Sollwerts für den Nassbetrieb, bei der die gesamte auftreffende Wassermassenstromdichte verdampft, und wendet anschließend die zugehörige Energiebilanz an. Keiner der beiden Vereisungsschutzmodi enthält einen Schmelzwärmebedarf: Das auftreffende Wasser bleibt flüssig oder wird zu Dampf. Die elektrische Leistung ergibt sich aus der über die eingegebene Heizstreifenbreite und alle Blätter integrierten Oberflächenwärmestromdichte, geteilt durch den Wirkungsgrad.

Annahmen

Stationäre, räumlich homogene Wolke; monodisperse kugelförmige Tropfen, durch den MVD repräsentiert; gerade Blätter mit linear veränderlicher Profiltiefe; gleiche Bedingungen an allen Blättern. Die Luftfeuchte in der Wolke bezieht sich auf unterkühltes flüssiges Wasser. Die Stoffwerte trockener Luft verwenden die Dichte nach dem idealen Gasgesetz, die Viskosität nach Sutherland und eine temperaturabhängige Korrelation der Wärmeleitfähigkeit; cp,a=1006c_{p,a}=1006, cp,w=4180c_{p,w}=4180, cp,i=2100c_{p,i}=2100 J/(kg·K), Lf=333700L_f=333700 und Lv(0)=2501000L_v(0)=2501000 J/kg. Der Emissionsgrad beträgt 0,85. Bei der Berechnung des Eisansatzes werden Wärmeleitung in das Blatt und Strahlung wie im Referenzmodell für den Staupunkt vernachlässigt; die Heizungsbemessung berücksichtigt die eingegebenen rückseitigen Wärmeverluste und die Strahlung.

Eismassenstromdichten und Eisdicken sind Größen an der Staulinie; sie beschreiben weder die Eismasse entlang des Blattes noch die Geometrie der Eishörner. Sowohl die Wärmestromdichte als auch die Tropfenmassenstromdichte am Staupunkt werden konservativ über den gesamten Heizstreifen angesetzt; eine Verbreiterung des Streifens erhöht daher den Wärmebedarf linear. Schub und Drehzahl des Rotors bleiben konstant; die Vereisung verändert ausschließlich den Profilwiderstand. Auftrieb und Zuströmung des unvereisten Rotors werden beibehalten, sodass Änderungen der induzierten Leistung infolge von Auftriebsverlusten unberücksichtigt bleiben. Als Leistungsreferenz dient die Wellenleistung ohne elektrische Verluste des Antriebs.

Anwendungsbereich

Für Voruntersuchungen zur klassischen Vereisung in Wolken mit unterkühltem Flüssigwasser: MVD 5–50 µm, Umgebungstemperatur −40 bis −0,1 °C, Druck 60–105 kPa, Schwebeflug oder axialer Steigflug und Mach-Zahl an der Blattspitze ≤ 0,55. Verwendet werden Wärme- und Stoffübergang bei inkompressibler Strömung sowie eine Auffangnäherung mit einem Ersatzzylinder. Die Anwendbarkeit auf kleine Drohnenprofile und niedrige Reynolds-Zahlen erfordert eine gesonderte experimentelle Validierung; die numerischen Eingabegrenzen bilden keinen validierten Gültigkeitsbereich. Die klassischen Korrelationen können außerhalb der zugrunde liegenden Profil- und Windkanaldatensätze große Fehler aufweisen.

Flemming ist auf trockenen Raueisansatz mit vernachlässigbarem Flüssigwasserabfluss beschränkt. Durch Verdampfung kann der Gefrieranteil des auftreffenden Wassers selbst bei Raueis geringfügig unter eins liegen. Gray erfordert zusätzlich eine Totaltemperatur unter dem Gefrierpunkt und einen positiven Radius-/Anstellwinkelfaktor. Die ursprüngliche Korrelation kann bei dünnen Profilen mit spitzer Vorderkante negative Widerstandsänderungen liefern; dieses Werkzeug zur Berechnung des Leistungsmehrbedarfs kennzeichnet solche Fälle, statt sie als Vorteil zu werten. Es handelt sich um eine eigenständige veröffentlichte empirische Korrelation, nicht um Flemmings Klareismodell. Bei sehr geringen Eisdicken stellt die Rauheitsbegrenzung eine Extrapolation für den Vereisungsbeginn dar. Keine der beiden Korrelationen modelliert Strömungsabriss, Auftriebsverlust, Änderungen der Blattspitzenverluste, raue Eisfedern, asymmetrische Lasten, Eisablösung oder Steuerreserven des Rotors; der geschätzte Mehrbedarf an Profilleistung kann die gesamte Leistungsverschlechterung erheblich unterschätzen.

Während der gesamten Exposition wird die unveränderte unvereiste Geometrie verwendet. Eine Warnprüfung erfasst die gesamte dargestellte Expositionsdauer in der Wolke, einschließlich späterer Zeitpunkte als der aktuell animierten Anzeige. Die Warnung erscheint, sobald die Eisdicke irgendwo am Blatt 5 % der lokalen Profiltiefe überschreitet. Verkürzen Sie die Expositionsdauer in der Wolke, damit der gesamte Zeitverlauf innerhalb dieses Bereichs mit unveränderter Geometrie bleibt. Der voreingestellte Zeitverlauf von 90 s bleibt unterhalb der Grenze. Der Wasserabfluss ist ein Massenabfluss an der betrachteten Radialstation und keine Vorhersage des erneuten Gefrierens stromabwärts. Radialer oder in Profiltiefenrichtung verlaufender Filmtransport, sich entwickelnde Eishornformen, Zerspritzen oder Abprallen von SLD-Tropfen, kompressible Vereisungs-CFD, zyklische Enteisung und instationäre Wärmeleitung in Heizung oder Außenhaut werden nicht berechnet. Der Nassbetrieb hält nur die modellierte beheizte Fläche eisfrei; stromabwärts bleibt Vereisung möglich. Die Temperatursuche für den Verdampfungsbetrieb ist auf 80 °C begrenzt.

Berechnungen entlang des Blattes und Zeitverläufe verwenden jeweils 241 Punkte; die lokalen Anzeigen verwenden eine formerhaltende kubische Interpolation. Es werden weder Bildinterpolation aus einem groben Rechengitter noch Laufzeitverkürzungen durch vereinfachte Physik verwendet. Die Expositionsanimation verwendet den bereits berechneten Wolkenzustand und die thermische Lösung weiter. Die NASA-Referenzfälle prüfen Auffanggrad, Gefrieranteil und gemessene Eisdicke am Staupunkt, jedoch weder das gesamte Rotordrehmoment noch eine eingebaute Heizung.

Quellen

  • Gent, Dart & Cansdale (2000), Aircraft icing, Philosophical Transactions of the Royal Society A 358, 2873–2911. https://doi.org/10.1098/rsta.2000.0689
  • Flemming & Lednicer (1985), High Speed Ice Accretion on Rotorcraft Airfoils, NASA CR-3910. Correlations reproduced in Miller (1986), NASA CR-175092, pp. 30–35. https://ntrs.nasa.gov/citations/19860014106
  • Anderson & Tsao (2005), Evaluation and Validation of the Messinger Freezing Fraction, NASA CR-2005-213852, Table I and equations (3)–(18). https://ntrs.nasa.gov/citations/20050215212
  • Cansdale, Gent & Dart (2000), The Role of Analysis in the Development of Rotor Ice Protection Systems, European Rotorcraft Forum. https://dspace-erf.nlr.nl/bitstreams/eede2d58-6d5d-4f94-99c0-922b3cc245d2/download
  • Turner & Sear, Critical scaling law for the deposition efficiency of inertia-driven particle collisions with a cylinder in high Reynolds number air flow, Appendix A (Langmuir–Blodgett fit). https://personalpages.surrey.ac.uk/m.turner/main.pdf
  • Buck Research (1996) saturation vapour pressure equations, reproduced by NCAR/CIRES. https://cires1.colorado.edu/~voemel/vp.html
  • Wright (2008), User’s Manual for LEWICE Version 3.2, NASA CR-2008-214255, Appendix A and anti-icing examples. Methodological reference; this calculator is not LEWICE. https://ntrs.nasa.gov/citations/20080048307
  • Gray (1964), Correlation of the Effects of Icing on the Aerodynamic Characteristics of Airfoils, NASA TN D-2166, equation (2) and worked encounters A/B, PDF pp. 9–11; Table I, PDF p. 15. https://archive.org/download/nasa_techdoc_19810068590/19810068590.pdf

Eingaben

EingabeSymbolEinheitVorgabe
Rotorradiusradiusm0.915
Blattwurzelradius / Rotorradius
Der tragende und beheizte Blattbereich beginnt bei diesem Anteil des Rotorradius.
root_fraction0.2
Blätter je Rotorblade_count4
Wurzelprofiltiefechord_rootm0.124
Spitzenprofiltiefechord_tipm0.124
Profildicke / Profiltiefethickness_ratio0.12
Rotordrehzahlrpm_rotorrpm1200
Schub je RotorthrustN150
Axiale Steiggeschwindigkeitaxial_speedm/s0
Profilanstellwinkel
Verwenden Sie den mittleren lokalen Winkel zwischen Profilsehne und Relativströmung.
incidencedeg4
Profilwiderstandsbeiwert ohne Vereisung
Verwenden Sie die Polare des unvereisten Profils bei der vorliegenden Reynolds-Zahl und dem vorliegenden Profilanstellwinkel.
cd_clean0.012
Faktor der induzierten Leistung
Berücksichtigt die nichtideale induzierte Leistung im Referenzfall des unvereisten Rotors.
induced_factor1.15
Umgebungstemperaturair_tempdegC-15
UmgebungsdruckpressurekPa101.325
Flüssigwassergehaltlwcg/m^30.5
Tropfen-MVD
Volumenbezogener Mediandurchmesser der unterkühlten Flüssigwassertropfen.
mvdum20
Relative Luftfeuchte
Anteil am Sättigungswert über unterkühltem flüssigem Wasser.
humidity1
Expositionsdauer in der Wolkeexposures90
Widerstandskorrelation für Vereisungdrag_modelFlemming — nur reines Raueis
Dichte des angelagerten Eises
Poröses Raueis kann eine deutlich geringere Dichte als kompaktes Klareis aufweisen.
ice_densitykg/m^3900
Vorderkantenradius / Profiltiefe
Für NACA 0012 verwenden Sie 0,0158.
nose_ratio0.0158
Wärmeübergangsmultiplikator
Skaliert die laminare Staupunktkorrelation entsprechend der gemessenen Rauheit oder Turbulenz.
htc_factor1
Recovery-Faktorrecovery0.85
Maximale Eisrauheit / Profiltiefe
Die tatsächliche Rauheit wird zusätzlich auf die berechnete Eisdicke begrenzt.
rough_ratio0.001
Heizstreifenbreite / Profiltiefe
Gesamtbreite der beheizten Ober- und Unterseite, um die Vorderkante herum gemessen.
heater_width0.2
Oberflächentemperatur im Nassbetriebwet_tempdegC3
Rückseitiger Wärmeverlustkoeffizient
Durch die Rückseite geleiteter Wärmestrom je beheizter Fläche und Temperaturdifferenz.
back_lossW/(m^2*K)5
Elektrischer Heizwirkungsgradheater_eff0.9
Auswerteradius / Rotorradius
Legt die Auswertestelle für lokale Vereisungs- und Heizungsgrößen fest.
probe0.75
Expositionszeit ▶elapseds60

Ergebnisse

Mit den obigen Vorgabewerten liefert der Rechner:

ErgebnisWert
Lokale VereisungsformRaueis
Lokale Eisdicke2,49 mm
Lokale Eiswachstumsrate2,49 mm/min
Maximale Eisdicke3,33 mm
Lokaler Gefrieranteil0,962
Lokaler Auffanggrad0,899
Zusätzliche Profilleistung4,042 kW
Zunahme der Wellenleistung (%)183,5
Rotorwellenleistung ohne Vereisung2,203 kW
Rotorwellenleistung bei Vereisung6,245 kW
Elektrische Heizleistung im Nassbetrieb1,948 kW
Elektrische Heizleistung im Verdampfungsbetrieb9,68 kW
Lokale Wärmestromdichte im Nassbetrieb27,247 kW/m²
Lokale Wärmestromdichte im Verdampfungsbetrieb148 kW/m²
Lokale Mindesttemperatur im Verdampfungsbetrieb34,8 °C
Gesamte beheizte Fläche0,073 m²

Mit Quellen abgeglichen

Jeder Fall unten wurde mit diesem Rechner berechnet und stimmt mit dem Wert aus seiner Quelle überein (innerhalb der Toleranz, wo eine angegeben ist).

NASA Klar-/Mischeis, 10-12-02 Versuch 8

Quelle: NASA CR-2005-213852 (2005), PDF p. 10, Table I. Expected thickness is the mean of the two measured tracings, converted from cm to mm; beta and analytical freezing fraction are published. The simplified incompressible transfer and property fits differ from Ruff’s compressible formulation. The rime case allows a few percent evaporative mass loss. Speed is reproduced at the tip of a zero-thrust virtual rotor solely to exercise the same local span solver. Thickness tolerance is about 8% for the two glaze cases and 6% for rime, entered as an absolute millimetre tolerance to allow reference-model and measurement differences.

Eingaben: Rotorradius = 1 m; Rotordrehzahl = 490,8 rpm; Schub je Rotor = 0 N; Wurzelprofiltiefe = 0,533 m; Spitzenprofiltiefe = 0,533 m; Auswerteradius / Rotorradius = 1; Umgebungstemperatur = -21,7 °C; Flüssigwassergehalt = 1,131 g/m³; Tropfen-MVD = 40,1 um; Expositionszeit ▶ = 648 s; Expositionsdauer in der Wolke = 648 s; Dichte des angelagerten Eises = 917 kg/m³; Profilanstellwinkel = 0 deg; Widerstandskorrelation für Vereisung = Gray — Raueis und Klareis; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Lokaler Auffanggrad0,841 ± 0,010,837
Lokaler Gefrieranteil0,914 ± 0,050,9295
Lokale Eisdicke31,1 ± 2,5 mm31,962 mm

NASA Klar-/Mischeis, 3-23-01 Versuch 9

Quelle: NASA CR-2005-213852 (2005), PDF p. 10, Table I. Expected thickness is the mean of the two measured tracings, converted from cm to mm; beta and analytical freezing fraction are published. The simplified incompressible transfer and property fits differ from Ruff’s compressible formulation. The rime case allows a few percent evaporative mass loss. Speed is reproduced at the tip of a zero-thrust virtual rotor solely to exercise the same local span solver. Thickness tolerance is about 8% for the two glaze cases and 6% for rime, entered as an absolute millimetre tolerance to allow reference-model and measurement differences.

Eingaben: Rotorradius = 1 m; Rotordrehzahl = 742 rpm; Schub je Rotor = 0 N; Wurzelprofiltiefe = 0,356 m; Spitzenprofiltiefe = 0,356 m; Auswerteradius / Rotorradius = 1; Umgebungstemperatur = -15,1 °C; Flüssigwassergehalt = 1,098 g/m³; Tropfen-MVD = 29,5 um; Expositionszeit ▶ = 228 s; Expositionsdauer in der Wolke = 228 s; Dichte des angelagerten Eises = 917 kg/m³; Profilanstellwinkel = 0 deg; Widerstandskorrelation für Vereisung = Gray — Raueis und Klareis; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Lokaler Auffanggrad0,858 ± 0,010,8544
Lokaler Gefrieranteil0,607 ± 0,050,6306
Lokale Eisdicke11,1 ± 0,9 mm11,429 mm

NASA Raueis, 3-21-01 Versuch 4

Quelle: NASA CR-2005-213852 (2005), PDF p. 10, Table I. Expected thickness is the mean of the two measured tracings, converted from cm to mm; beta and analytical freezing fraction are published. The simplified incompressible transfer and property fits differ from Ruff’s compressible formulation. The rime case allows a few percent evaporative mass loss. Speed is reproduced at the tip of a zero-thrust virtual rotor solely to exercise the same local span solver. Thickness tolerance is about 8% for the two glaze cases and 6% for rime, entered as an absolute millimetre tolerance to allow reference-model and measurement differences.

Eingaben: Rotorradius = 1 m; Rotordrehzahl = 637,9 rpm; Schub je Rotor = 0 N; Wurzelprofiltiefe = 0,533 m; Spitzenprofiltiefe = 0,533 m; Auswerteradius / Rotorradius = 1; Umgebungstemperatur = -26,1 °C; Flüssigwassergehalt = 0,997 g/m³; Tropfen-MVD = 40 um; Expositionszeit ▶ = 438 s; Expositionsdauer in der Wolke = 438 s; Dichte des angelagerten Eises = 917 kg/m³; Profilanstellwinkel = 0 deg; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Lokaler Auffanggrad0,858 ± 0,010,8532
Lokaler Gefrieranteil1 ± 0,040,9766
Lokale Eisdicke26,45 ± 1,6 mm26,508 mm

Kein Flüssigwasser

Quelle: Independent limiting case from water mass conservation: with zero incoming liquid, no water-derived ice or icing drag forms. The heater is switched off when there are no droplets to intercept. Partition fractions must be finite and zero at every station, and the Flemming rime condition must remain admissible.

Eingaben: Flüssigwassergehalt = 0 g/m³; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Maximale Eisdicke0 mm0 mm
Zusätzliche Profilleistung0 kW0 kW
Elektrische Heizleistung im Nassbetrieb0 kW0 kW
Elektrische Heizleistung im Verdampfungsbetrieb0 kW0 kW
Maximaler verdampfter Anteil00
Maximaler abfließender Anteil00
Bilanzschluss der Wasseraufteilung00
Zulässigkeit der Raueiskorrelation11

Publiziertes Gray-Widerstandsbeispiel A

Quelle: Gray (1964), NASA TN D-2166, equation (2), PDF pp. 9–11; radius 0.10% from Table I, PDF p. 15. Encounter A: 4 min, 500 mph, chord 96 in, total temperature 25 °F, LWC 0.5 g/m³, beta 0.67, overall collection 0.18, incidence 2°. Direct evaluation with the printed inputs gives 0.0049071 rather than the printed 0.0051 (3.8% lower). The 0.00025 absolute tolerance covers this unresolved rounding or worked-example arithmetic discrepancy; the equation is not adjusted to force agreement.

Eingaben: die obigen Vorgabewerte.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Durchgerechnetes Gray-Beispiel A0,0051 ± 2,5 × 10⁻⁴0,004907

Publiziertes Gray-Widerstandsbeispiel B

Quelle: Gray (1964), NASA TN D-2166, equation (2), PDF pp. 9–11; radius 1.00% from Table I, PDF p. 15. Encounter B: 7 min, 300 mph, chord 240 in, total temperature 10 °F, LWC 0.5 g/m³, beta 0.35, overall collection 0.033, incidence 2°. The negative base phase is replaced by zero as instructed. Printed inputs give 0.00078879, consistent with the rounded published 0.0008.

Eingaben: die obigen Vorgabewerte.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Durchgerechnetes Gray-Beispiel B8 × 10⁻⁴ ± 3 × 10⁻⁵7,888 × 10⁻⁴

Gray-Phase unterhalb, innerhalb und oberhalb des Bereichs

Quelle: Equation-boundary regression, not measured data: Gray (1964), NASA TN D-2166, PDF p. 9. Independently evaluated raw phases are −45.4970°, 32.3295° and 859.5036°; only the middle phase is used. The original report requires zero outside 0–180°.

Eingaben: die obigen Vorgabewerte.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Testfälle zur Gray-Phasenbegrenzung [1]00
Testfälle zur Gray-Phasenbegrenzung [2]32,3332,33
Testfälle zur Gray-Phasenbegrenzung [3]00

Kein Tropfenauffang an inneren Blattstationen

Quelle: Independent limiting-case regression from water conservation. At the inner station, the Langmuir–Blodgett collection threshold gives zero catch while outer stations collect droplets. Zero-catch partition fractions are defined as zero, and must not falsely reject the fully rime drag correlation.

Eingaben: Rotorradius = 1 m; Rotordrehzahl = 500 rpm; Schub je Rotor = 0 N; Wurzelprofiltiefe = 0,5 m; Spitzenprofiltiefe = 0,5 m; Tropfen-MVD = 5 um; Blattwurzelradius / Rotorradius = 0,1; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Auftreffende Wassermassenstromdichte [1]0 kg/(m²·s)0 kg/(m²·s)
Verdampfender Anteil des aufgefangenen Wassers [1]00
Abfließender Anteil des aufgefangenen Wassers [1]00
Bilanzschluss der Wasseraufteilung00
Zulässigkeit der Raueiskorrelation11

Standardexposition bleibt innerhalb der Geometriegrenze

Quelle: Geometry-limit regression: the complete default timeline, rather than only its displayed 60 s frame, must remain within the declared 5% ice/chord range.

Eingaben: die obigen Vorgabewerte.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Geometriegrenze über Gesamtexposition11

Lange Exposition warnt bei frühem Anzeigezeitpunkt

Quelle: Geometry-limit regression: although the displayed 60 s state is below 5% ice/chord, a 900 s timeline exceeds it. The same geometry_valid step drives the visible small-accretion warning, so the full plotted horizon must trigger that warning.

Eingaben: Expositionsdauer in der Wolke = 900 s; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Geometriegrenze über Gesamtexposition00

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