Gleichstrommotor-Auslegung: Drehzahl, Drehmoment und Wirkungsgrad

Berechnen Sie Drehzahl, Drehmoment, Strom und Wirkungsgrad bürstenbehafteter Gleichstrommotoren anhand von Datenblatt- oder Wicklungsdaten. Untersuchen Sie Betriebskennlinien, Spannungsauslegung, Feldabschätzungen und Kommutierung.

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Dieser Gleichstrommotor-Rechner bestimmt den Betriebspunkt eines bürstenbehafteten permanentmagneterregten oder fremderregten Motors bei annähernd konstantem magnetischem Fluss. Ingenieure können damit Speisespannungen und Lasten vergleichen, Studierende die Umwandlung elektrischer in mechanische Energie nachvollziehen und Entwickler eine erste Abschätzung von Ankerwicklung und Erregerbedarf vornehmen.

Beginnen Sie mit dem Modus Drehmomentkonstante aus Datenblatt. Geben Sie Ankerspeisespannung, Anschlusswiderstand, Drehmomentkonstante und Ankerleerlaufstrom ein. Die Standardwerte verwenden die veröffentlichten elektrischen Daten des maxon RE 25 118752 bei einem Lastmoment an der Welle von 0,020 N·m. Geben Sie den Widerstand bei der vorgesehenen Betriebstemperatur an. Ein zusätzlicher Bürstenspannungsabfall kann berücksichtigt werden; belassen Sie ihn bei null, wenn das Anschlussmodell die Bürsteneinflüsse bereits erfasst. Bei einer Maschine mit Erregerwicklung geben Sie zusätzlich die separate Erregerleistung an, damit sie in den Gesamtwirkungsgrad eingeht.

Geben Sie das Lastmoment an der Welle vor, um Drehzahl, Strom, Nutzleistung und Wirkungsgrad zu bestimmen. Die Eingabe der Zieldrehzahl beantwortet eine andere Frage: Welche Ankerspannung ist bei gleicher Last für diese Drehzahl erforderlich? Geben Sie die Herstellerangaben für den zulässigen Ankerdauerstrom und die mechanische Drehzahlgrenze ein, um bei einer Überschreitung durch den gewählten Betriebspunkt entsprechende Meldungen zu erhalten. Die Umschaltung metrisch/US rechnet unterstützte Einheiten der Eingaben, Ergebnisse und Diagramme um; die Beschriftungen in Schaltbild und Arbeitsblatt behalten ihre ausdrücklich angegebenen SI-Einheiten.

Der Rechner stellt die gesamte idealisierte Motorkennlinie vom Leerlauf bis zum Blockieren dar. Das Stromdiagramm zeigt den eingegebenen zulässigen Ankerdauerstrom. Leistungs- und Wirkungsgradkurven zeigen, warum die maximale Wellenleistung und der maximale Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Drehmomenten auftreten. Der Bereich oberhalb des zulässigen Ankerdauerstroms ist eine Überlastprognose und kein zulässiger Dauerbetriebsbereich. Der voraussichtliche Blockierstrom und das Blockiermoment sind transiente Auslegungsgrößen.

Wählen Sie den Modus Fluss und Ankerwicklung, um die Motorkonstante aus Nutzfluss je Pol, Gesamtzahl aktiver Ankerleiter, Polzahl und Schaltung als eingängige Schleifen- oder Wellenwicklung zu berechnen. Das Arbeitsblatt schätzt anschließend den Zweigstrom, den blanken Leiterquerschnitt aus Kupfer bei der gewählten Stromdichte, die mittlere Flussdichte an der Polfläche, die Durchflutung je Luftspaltdurchtritt und die Reaktanzspannung bei linearer Kommutierung ab. Diese elektrischen Vorabschätzungen belegen weder die Fertigbarkeit einer Wicklung noch eine funkenfreie Kommutierung.

Starten Sie die Animation neben dem Rotorwinkel, um das zweipolige Kommutierungsprinzip zu sehen. Der geteilte Kommutatorring kehrt beim Durchgang der Spule durch die neutrale Ebene den Leiterstrom um, sodass die Drehmomentrichtung erhalten bleibt. Diese langsame Veranschaulichung ist unabhängig von der berechneten Wellendrehzahl und bildet keine Drehmomentwelligkeit ab.

Das Modell berücksichtigt keine Sättigung, Ankerrückwirkung, detaillierte Aufschlüsselung der Eisen- und Luftreibungsverluste, Erwärmung, Reglergrenzen, PWM-Stromwelligkeit oder Anlaufdynamik. Reihenschlussmotoren mit veränderlichem Fluss, Doppelschlussmaschinen, generatorischer Betrieb und bürstenlose Kommutierung sind nicht abgedeckt. Überprüfen Sie die endgültige Wicklungsanordnung, Kühlung, Isolierung, Bürstensorte und mechanische Festigkeit durch detaillierte Auslegung und Messungen.

So wird gerechnet

Bei konstantem Nutzfluss ergibt sich aus dem Induktionsgesetz von Faraday Eb=KeωE_b=K_eomega und aus der elektromechanischen Energieerhaltung Tem=KtIaT_{em}=K_t I_a. Dabei haben KtK_t in N·m/A und KeK_e in V·s/rad denselben Zahlenwert. Diese Zusammenhänge werden in MRCET Electrical Machines I, S. 66–67 der beigefügten Datei (Druckfassung: Unit 2, S. 3–4), hergeleitet. Der explizite Rechenschritt mit einem Radiant hält die Winkeleinheiten konsistent; sein Zahlenwert ist eins.

Im Wicklungsmodus gilt a=Pa=P für die eingängige Schleifenwicklung und a=2a=2 für die eingängige Wellenwicklung. Die Konstante ist Kt=PΦZ/(2πa)K_t=PPhi Z/(2pi a), wobei ZZ beide aktiven Leiterseiten jeder Windung zählt. MRCET, S. 59 der beigefügten Datei, enthält unabhängige Rechenbeispiele zur induzierten Spannung für beide Schaltungen.

Der Ankerleerlaufstrom wird gemäß den Erläuterungen von maxon zu den Motordaten durch ein konstantes Rotationsverlustmoment Tf=KtI0T_f=K_t I_0 abgebildet. Somit gelten Ia=I0+TL/KtI_a=I_0+T_L/K_t, Eb=U−Vbr−IaRaE_b=U-V_{br}-I_aR_a und ω=Eb/Keomega=E_b/K_e. Bei Zieldrehzahl gilt Ureq=Keωtarget+IaRa+VbrU_{req}=K_eomega_{target}+I_aR_a+V_{br}.

Die nutzbare Wellenleistung beträgt Pout=TLωP_{out}=T_Lomega. Die Gesamtaufnahmeleistung ist UIa+PfieldUI_a+P_{field}. Die Verluste sind Ia2RaI_a^2R_a, VbrIaV_{br}I_a, TfωT_fomega und PfieldP_{field}. Das angezeigte Restglied der Energiebilanz ergibt sich aus der Aufnahmeleistung abzüglich Abgabeleistung und sämtlicher Verluste. Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von Nutzleistung zu Gesamtaufnahmeleistung; bei Aufnahme- und Abgabeleistung null wird er vereinbarungsgemäß als null angezeigt.

Die Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie wird an 201 gleichmäßig verteilten Wellenmomenten abgetastet. Ihr Leistungsmaximum ohne Grenzwertbeschränkung liegt beim halben geschätzten Blockiermoment an der Welle. Das abgetastete Wirkungsgradmaximum wird mit einer Drehmomentauflösung von 0,5 % des Blockiermoments bestimmt und liegt nicht zwingend im Dauerbetriebsbereich.

Für den Wicklungsvorentwurf gelten Ipath=Ia/aI_{path}=I_a/a und ACu=Ipath/JA_{Cu}=I_{path}/J. Aus der angegebenen wirksamen Polfläche folgt Bg=Φ/ApoleB_g=Phi/A_{pole}. Das Durchflutungsgesetz liefert die Durchflutung je Luftspaltdurchtritt, Fg=Bggeff/μ0F_g=B_g g_{eff}/mu_0, mit μ0≈4π10−7mu_0approx4pi10^{-7} H/m. Diese letzte Beziehung wird hier für einen gleichmäßig verteilten Luftspaltfluss hergeleitet; sie berücksichtigt keine Durchflutung für den Eisenweg.

Bei linearer Kommutierung gelten vc=Dcω/2v_c=D_comega/2, tc=(bbrush−bmica)/vct_c=(b_{brush}-b_{mica})/v_c und für den mittleren Betrag der Reaktanzspannung er=2LcoilIpath/tce_r=2L_{coil}I_{path}/t_c. MRCET, S. 35 der beigefügten Datei (Druckfassung: S. 31), beschreibt diese Methode der Stromwendung. Der Text verwendet für die Isolationsbreite abwechselnd Wc und Wm; dieses Werkzeug verwendet durchgehend die Glimmerfugenbreite.

Die Bürstenkontaktgeometrie setzt einen Bürstenarm je Pol mit gleichen Umfangsabständen am Kommutator und wechselnder Polarität voraus. Die Umfangsteilung der Bürstenmitten beträgt sb=πDc/Ps_b=pi D_c/P; für die Bürstenkontaktlänge muss bbrush<sbb_{brush}<s_b gelten, damit zwischen benachbarten Kontakten entgegengesetzter Polarität ein positiver Abstand bleibt. Diese Grenze verhindert lediglich geometrische Überlappung; sie ist keine Empfehlung für den konstruktiven Abstand. Für beide eingängigen Wicklungsarten wird dieselbe Bürstenarmanordnung angenommen; die Wellenwicklung hat dennoch zwei elektrische Parallelzweige. MRCET, S. 24 der beigefügten Datei, zeigt vier Bürstenpositionen an einer vierpoligen Wellenwicklung.

Annahmen

  • Bürstenbehaftete Gleichstrommaschine im stationären Motorbetrieb in Vorwärtsrichtung, mit konstantem Polfluss, konstantem Widerstand und konstanten Motorkonstanten.
  • Der Ankerleerlaufstrom enthält keinen separaten Erregerstrom und bildet ein konstantes Rotationsverlustmoment ab. Haftreibung und Anlaufmoment werden damit nicht modelliert.
  • Widerstand und zusätzlicher Bürstenspannungsabfall werden konsistent eingegeben. Ein separater Spannungsabfall darf Bürsteneinflüsse, die bereits in den gemessenen Anschlussdaten enthalten sind, nicht nochmals berücksichtigen.
  • Die Erregerleistung wird separat zugeführt und als Verlust behandelt. Der angegebene Polfluss ändert sich nicht automatisch mit der Erregerleistung.
  • Geometrieeingaben werden nur im Wicklungsmodus verwendet; ihre Standardwerte sind beispielhafte Auslegungsannahmen und keine Abmessungen des maxon-Motors.
  • Die Parallelzweigzahlen eingängiger Schleifen- und Wellenwicklungen sind elektrische Näherungen. Angenommen werden gleichmäßige Stromaufteilung, gleichmäßiger Nutzfluss je Pol und eine wirksame Selbstinduktivität je kommutierender Spule.
  • Die animierte Skizze zeigt stets zwei Pole. Ihr Rotorwinkel ist unabhängig von der Berechnung des Betriebsverhaltens; die Umschaltung in der neutralen Ebene ist idealisiert.
  • In der Skizze bedeutet • Strom aus der Zeichenebene, × Strom in die Zeichenebene, und 0 kennzeichnet die idealisierte Stromwendung in der neutralen Ebene. Bei denselben Winkeln der Stromwendung liegt die Isolierung des geteilten Kommutatorrings unter den Bürsten.
  • Die Kommutierungsauslegung setzt P gleichmäßig verteilte Bürstenarme mit wechselnder Polarität und gleichen Bürstenkontaktlängen voraus. Die Kontaktbreite wird entlang der Kommutatoroberfläche gemessen. Andere Bürstenanordnungen sind nicht abgedeckt; die zweipolige Animation bleibt eine Prinzipskizze.

Anwendungsbereich

Arbeiten Sie mit positiver Leerlaufdrehzahl und einem Lastmoment an der Welle, das strikt unter dem geschätzten Blockiermoment liegt. Das Lastmoment an der Welle muss nichtnegativ sein. Die Strom- und Drehzahlmeldungen vergleichen den gewählten Betriebspunkt mit den eingegebenen Grenzwerten; sie stellen keinen Nachweis für Temperatur oder Einschaltdauer dar. Das Ergebnis für die Zielspannung setzt eine Versorgung und einen Regler voraus, die diese Spannung und diesen Strom bereitstellen können.

Die Diagramme reichen bis in den Überlastbereich und zum Blockieren, um das Modell zu veranschaulichen. Der voraussichtliche Blockierstrom gilt ohne Strombegrenzung; das Blockiermoment an der Welle beruht auf der Extrapolation eines Rotationsverlustmoments und bildet die Haftreibung beim Anlaufen nicht ab. Weder das Blockiermoment noch das Leistungsmaximum ohne Grenzwertbeschränkung ist ein Dauerbetriebswert. Der zulässige Ankerdauerstrom hängt von Einbau, Umgebungstemperatur, Kühlung und Einschaltdauer ab.

Abweichungen von Messdaten sind zu erwarten. Für den maxon RE 25 118752 ergibt das Modell bei seinem Nennlastmoment von 26,3 mN·m etwa 8695 rpm gegenüber den veröffentlichten 8330 rpm; der Strom beträgt etwa 1,161 A gegenüber 1,16 A. Der Referenzfall lässt ausdrücklich eine Drehzahlabweichung von 5 % zu. Auch die berechnete Leerlaufdrehzahl und der Höchstwirkungsgrad sind Näherungswerte. Nichtlineares Bürstenverhalten und drehzahlabhängige Verluste werden nicht durch Parameteranpassung ausgeglichen.

Die Feldberechnung liefert nur die Durchflutung je Luftspaltdurchtritt, keine vollständige Erregerwindungszahl oder Permanentmagnetauslegung. Für einen vollständigen magnetischen Kreis sind sämtliche Luftspaltdurchtritte sowie Eisen-, Streu- und Sättigungseinflüsse zu berücksichtigen. Der Leiterquerschnitt berücksichtigt weder Isolierung, Nutfüllung, Kühlung noch Wickelkopfwiderstand. Der Widerstand wird nicht aus der Wicklungsgeometrie ermittelt.

Die Kommutierungsergebnisse sind mittlere induktive Abschätzungen und keine Grenzwerte für funkenfreien Betrieb. Gegeninduktivität, gleichzeitige Kommutierung mehrerer Spulen, Kontaktwiderstand, Bürstendynamik, Ankerrückwirkung und Wendepole müssen separat untersucht werden. Die animierte Skizze mit geteiltem Kommutatorring dient der Veranschaulichung. Wicklungsschritte, Ausgleichsverbindungen, Blindspulen und die Schließbarkeit der Wicklung sind nicht abgedeckt.

Die Umschaltung metrisch/US rechnet unterstützte physikalische Größen und Diagrammachsen um. Zeichnungsbeschriftungen behalten ausdrücklich ihre SI-Einheiten.

Die Bürstenkontaktlänge am Umfang muss strikt kleiner als die Umfangsteilung der Bürstenmitten πD/P sein. Bei Gleichheit berühren sich die benachbarten Kontakte; dieser Fall wird abgewiesen. Diese Prüfung verhindert lediglich geometrische Überlappung; praktische Abstände, Isolierung und Kommutierungsverhalten erfordern einen gesonderten Auslegungsnachweis.

Quellen

  • MRCET, Prof. K. Subhas, Electrical Machines I lecture notes (2021–22), attached pp.35, 59, 66–67. https://mrcet.com/downloads/digital_notes/EEE/13092021/Electrical%20Machines%20-1.pdf
  • maxon, RE 25 118752 manufacturer specifications: 24 V winding, graphite brushes, 20 W. https://www.maxongroup.co.uk/maxon/view/product/motor/dcmotor/re/re25/118752
  • maxon, RE 25 catalogue page (2022), printed p.154. https://www.maxongroup.com/medias/sys_master/root/8992314097694/EN-22-154.pdf
  • maxon Support, Motor data and simulation, updated 29 August 2024: motor constants, no-load current, damping and temperature dependence. https://support.maxongroup.com/hc/en-us/articles/360013761160-Motor-data-and-simulation

Eingaben

EingabeSymbolEinheitVorgabe
Motorkonstante ausmodelDrehmomentkonstante aus Datenblatt
AnkerspeisespannungUV24
Anschluss- / Ankerwiderstand
Verwenden Sie den Widerstand bei Betriebstemperatur. Setzen Sie keinen zusätzlichen Bürstenspannungsabfall an, wenn er bereits enthalten ist.
Raohm2.32
Drehmomentkonstante Kt
Geben Sie die Drehmomentkonstante des bürstenbehafteten Gleichstrommotors in SI-Einheiten ein; 23,4 mN·m/A = 0,0234 N·m/A. Ke hat in V·s/rad denselben Zahlenwert.
K_inputN*m/A0.0234
Ankerleerlaufstrom
Als konstantes Rotationsverlustmoment Kt × I0 angenähert. Verwenden Sie einen Messwert nahe der vorgesehenen Drehzahl.
I_0A0.0369
Zusätzlicher Bürstenspannungsabfall
Gesamter Spannungsabfall an beiden Bürsten; der Standardwert null vermeidet eine doppelte Berücksichtigung im Anschlussmodell des Datenblatts.
V_brV0
Separate Erregerleistung
Bei Permanentmagneten null. Bei Erregerwicklungen die gesamte Erregerleistung angeben; der Fluss wird unabhängig davon festgelegt.
P_fieldW0
Lastmoment an der WelleT_loadN*m0.02
Zieldrehzahl zur Spannungsauslegung
Die erforderliche Spannung wird für diese Drehzahl bei gleichem Lastmoment an der Welle berechnet.
n_targetrpm8500
Zulässiger Ankerdauerstrom
Verwenden Sie die Herstellerangabe für die tatsächlichen Kühlungs- und Einbaubedingungen.
I_contA1.16
Mechanische Drehzahlgrenzen_limitrpm14000
Polzahl
Gerade Polzahl. Die Konstanten verwenden die Gesamtpolzahl, nicht die Polpaarzahl.
poles4
Gesamtzahl aktiver Ankerleiter
Zählen Sie beide aktiven Leiterseiten jeder Windung. Wickelköpfe werden nicht mitgezählt; Z = doppelte Gesamtwindungszahl des Ankers.
Z480
Eingängige Ankerwicklung
Nur die Zahl der elektrischen Parallelzweige; das Werkzeug bestimmt keine Spulenweiten und prüft nicht, ob sich die Wicklung schließen lässt.
windingSchleifenwicklung (Parallelzweige = Pole)
Nutzfluss je Polflux_pWb0.012
Wirksame Polfläche
Wirksame Fläche senkrecht zum Nutzfluss. Feldaufweitung und Streufluss werden nicht automatisch berücksichtigt.
A_polem^20.02
Wirksamer Luftspalt je Durchtritt
Die angezeigte Durchflutung gilt je Luftspaltdurchtritt: Bg·g/μ0. Berücksichtigen Sie den Nuteinfluss in diesem wirksamen Luftspalt.
g_effmm0.5
Gewählte Leiterstromdichte
Eine Auslegungsannahme, kein thermischer Bemessungswert. Der blanke Leiterquerschnitt aus Kupfer wird aus dem Zweigstrom geschätzt.
J_wireA/mm^25
KommutatordurchmesserD_commmm40
Bürstenkontaktlänge am Umfang
Entlang der Kommutatoroberfläche gemessene Länge. Das Modell setzt einen Bürstenarm je Pol voraus, mit gleichen Umfangsabständen und wechselnder Polarität; diese Länge muss kleiner als π × Durchmesser ÷ Polzahl sein.
b_brushmm4
Glimmerfugenbreiteb_micamm0.5
Induktivität einer kommutierenden Spule
Nicht die Anschlussinduktivität. Nur die wirksame Selbstinduktivität; die gegenseitige Kopplung bleibt unberücksichtigt.
L_coilmH0.1
Rotorwinkel — Kommutierungsskizze animieren
Langsam veränderter Winkel zur Veranschaulichung, unabhängig von der berechneten Drehzahl. Die Skizze zeigt stets das zweipolige Prinzip.
thetadeg35

Ergebnisse

Mit den obigen Vorgabewerten liefert der Rechner:

ErgebnisWert
Wellendrehzahl8.950 1/min
Ankerstrom0,892 A
Nutzbare Wellenleistung18,74 W
Gesamtwirkungsgrad87,6 %
Spannung für Zieldrehzahl22,9 V
Drehmomentkonstante Kt (in SI zahlenmäßig = Ke)0,0234 N·m/A
Geschätztes Blockiermoment — nur transient0,2412 N·m
Voraussichtlicher Blockierstrom10,34 A
Wellenmomentgrenze aus zulässigem Ankerdauerstrom0,0263 N·m
Geschätzte Leerlaufdrehzahl9.759 1/min

Mit Quellen abgeglichen

Jeder Fall unten wurde mit diesem Rechner berechnet und stimmt mit dem Wert aus seiner Quelle überein (innerhalb der Toleranz, wo eine angegeben ist).

Sechspolige Schleifenwicklung: veröffentlichte induzierte Spannung

Quelle: MRCET Electrical Machines I (2021-22), attached page 59 (printed p.55), Example 1(a). Published generator EMF is the same induced EMF as motor back EMF at the stated speed. The operating load is irrelevant to this target-speed check.

Eingaben: Motorkonstante aus = Fluss und Ankerwicklung; Polzahl = 6; Zieldrehzahl zur Spannungsauslegung = 1.200 rpm; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Induzierte Spannung bei Zieldrehzahl115,2 V115,2 V
Parallelzweige der eingängigen Ankerwicklung66

Sechspolige Wellenwicklung: veröffentlichte induzierte Spannung

Quelle: MRCET Electrical Machines I (2021-22), attached page 59 (printed p.55), Example 1(b). Independent published EMF. Same conductors and flux, with two parallel paths.

Eingaben: Motorkonstante aus = Fluss und Ankerwicklung; Polzahl = 6; Eingängige Ankerwicklung = Wellenwicklung (2 Parallelzweige); Zieldrehzahl zur Spannungsauslegung = 1.200 rpm; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Induzierte Spannung bei Zieldrehzahl345,6 V345,6 V
Parallelzweige der eingängigen Ankerwicklung22

maxon RE 25 118752: Nennbetriebspunkt

Quelle: maxon manufacturer specifications, RE 25 part 118752, https://www.maxongroup.co.uk/maxon/view/product/motor/dcmotor/re/re25/118752 ; nominal 24 V, 26.3 mN·m, 8330 rpm, 1.16 A; stall 10.4 A and 243 mN·m. The constant-resistance, zero extra brush-drop model predicts speed about 4.4% high. The 420 rpm (5%) tolerance explicitly admits this model discrepancy; it is not an exact reproduction. Stall shaft torque here subtracts the constant running-loss torque.

Eingaben: Lastmoment an der Welle = 0,0263 N·m; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Ankerstrom1,16 ± 0,01 A1,161 A
Wellendrehzahl8.330 ± 420 1/min8.695 1/min
Voraussichtlicher Blockierstrom10,4 ± 0,1 A10,345 A
Geschätztes Blockiermoment — nur transient0,243 ± 0,004 N·m0,2412 N·m

maxon RE 25 118752: Leerlauf und Höchstwirkungsgrad

Quelle: maxon RE 25 118752 manufacturer specifications: no-load speed 9560 rpm and maximum efficiency 85%. Tolerances of 240 rpm (2.5%) and 4 percentage points allow for the simplified graphite-brush and constant-loss model, without changing the governing equations.

Eingaben: Lastmoment an der Welle = 0 N·m; die übrigen wie oben.

ErgebnisQuelleDieser Rechner
Geschätzte Leerlaufdrehzahl9.560 ± 240 1/min9.759 1/min
Abgetasteter Höchstwirkungsgrad der gesamten Kennlinie85 ± 4 %88,409 %

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